Es bestand Raum, um einmal aus einer anderen Perspektive auf das eigene Leben mit all seinen Besonderheiten zu sehen. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung konnten, angeleitet von einer Pädagogin und unterstützt durch ehrenamtliche Begleiter*innen, ihren eigenen Stärken nachspüren. Sie konnten sich als Künstler*innen mit verschiedenen Materialien ausprobieren und ihren eigenen Traumfänger gestalten, welchen sie als Erinnerung an ihren persönlichen Kraftort mit nach Hause nehmen konnten.
Auch die Eltern und Geschwister waren als Traumfänger tätig und entdeckten über verschiedene kreative, erlebnispädagogische und kommunikative Methoden das Tagträumen als besondere Kraftquelle. In der Gestaltung ihres persönlichen Traumfängers und einer Geschwistertraumwelt konnten sie verbildlichen, wer oder was ihnen im Leben Halt und Kraft gibt, auf welche Ressourcen sie zurückgreifen können und welche Kräfte in ihnen schlummern.