Christine Wagner -Behrendt, Beratungsstelle IntensivLeben Kassel, Mutter eines Intensiverwachsenen, systemischer Elterncoach, Palliative Care.
Wie gelingt es, junge Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und komplexem Versorgungsbedarf in einem Gesundheitssystem, das oft auf andere Zielgruppen ausgerichtet ist, gut im Blick zu behalten? Wie kann im Zusammenspiel von Betroffenen, Politik, Kostenträgern und Praxis eine Versorgung gestaltet werden, die Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt?
Diese Podiumsdiskussion bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen: junge Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung, An- und Zugehörige, Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhospizarbeit, politische Entscheidungsträger*innen und Vertretende der Kostenträger.
Entlang der Struktur der politischen Forderungen des Deutschen Kinderhospizvereins für die aktuelle 21. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages diskutieren wir, wie Teilhabe gelingen, Versorgungslücken geschlossen, bürokratische Hürden abgebaut und politische Rahmenbedingungen verbessert werden können.
Dabei sollen nicht nur Herausforderungen benannt, sondern konkrete Wege aufgezeigt werden, wie Teilhabe und Versorgung junger Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung gelingen kann – jenseits von Altersgrenzen und Versorgungsschubladen.
Moderation:
Mitwirkende: