Ein lächelnder Mann mit kurzen, braunen Haaren trägt ein blaues T-Shirt. Er steht vor einem grünen Hintergrund aus Pflanzen und Bäumen. Der Ausdruck auf seinem Gesicht wirkt freundlich und einladend.

Thomas Wittig

Münster, Seminarleitung Deutsche Kinderhospizakademie

Thomas Wittig, 42 Jahre alt, gelernter Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger mit Berufserfahrung in der stationären (Regenbogenland Düsseldorf) und ambulanten Kinderhospizarbeit. Seit ca. 20 Jahren begleite ich als Honorarkraft die Deutsche Kinderhospizakademie (zunächst als Pflegekraft, dann als Leitung verschiedenster Seminare). Mittlerweile arbeite ich als Lehrer für Gesundheit und Pflege sowie Deutsch an einem Berufskolleg in Hamm. 

Podium, Forum, Vortrag

15. November 2025

13:30 – 14:45 Uhr

In diesem Vortrag erhalten Sie Einblicke in Projekte, in denen eine hospizlich inklusive Begleitung im Mittelpunkt stehen. 
HospInk - Hospizbegleitung inklusiv [Katho NRW]
Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung sollen die Chance erhalten, sich durch einen Qualifizierungskurs als Expert_innen für die Begleitung am Lebensende zu qualifizieren und selbst als ehrenamtliche Hospizbegleiter_innen tätig zu werden. Im Rahmen des dreijährigen Projektzeitraums wird in Zusammenarbeit mit Akteur_innen aus der Praxis ein Curriculum entwickelt, das exemplarisch erprobt und evaluiert wird. Am Ende des Projekts wird ein Bildungskonzept vorliegen, das von verschiedenen Anbieter_innen wie Bildungsstätten genutzt werden kann. Dadurch können bestehende Angebote vor Ort ergänzt und inklusiver gestaltet werden. Abschließend wird das Curriculum in verschiedenen Formaten in der (Fach-)Öffentlichkeit verbreitet, in Leichter Sprache zusammengefasst und zertifiziert. Das Gesamtkonzept soll in einem Handbuch beschrieben werden.

Hospiz macht Schule - besonders [DHPV]
In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarf.
Aufgrund dieser Zahlen hat der DHPV ein Curriculum für die Lebenswirklichkeit der meisten Schülerinnen und Schüler mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung entwickelt, welches auf das Projekt für Grundschulen aufbaut, sich aber in Methodik, Flexibilität und Durchführung unterscheidet. 
Die Schülerschaft im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ist sehr heterogen. Der Wissenserwerb verläuft oft anders als von Grundschüler*innen gewohnt. Neben einer geistigen Behinderung müssen unter Umständen Körperbehinderungen, Sinnesbehinderungen, eine eingeschränkte oder fehlende Lautsprache berücksichtigt werden, die eine hohe Fachkompetenz in der Vermittlung von Inhalten nötig machen. Für das Curriculum bedeutet das, dass sich der Einsatzbereich nicht nur auf das Grundschulalter beschränkt, sondern auch in anderen Altersstufen zum Einsatz kommen kann. 

Inklusives Seminar
„We are inclusive“ steht für ein ganz besonderes Miteinander, welches von Vielfalt und „sich frei fühlen“ lebt. Junge Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung haben ebenso das Bedürfnis mit ihren Freunden unterwegs sein zu können und Spaß zu haben. Diese Begegnungswoche lebt von „jeder hilft jedem – und alle fühlen sich gleichberechtigt“. Jeder profitiert von den Fähigkeiten und Kompetenzen des anderen.

Moderation:

Eine Frau mit langen, dunklen Haaren lächelt freundlich vor einer grünen Pflanze. Sie trägt ein weißes Hemd und steht in einem hellen Raum.
Lisa Cri­seo-Brack Koordinationsfachkraft

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Mitwirkende:

Jenni Walther Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Isabel Kleibrink Referentin

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Ein lächelnder Mann mit kurzen, braunen Haaren trägt ein blaues T-Shirt. Er steht vor einem grünen Hintergrund aus Pflanzen und Bäumen. Der Ausdruck auf seinem Gesicht wirkt freundlich und einladend.
Thomas Wittig Seminarleitung Deutsche Kinderhospizakademie
FÜR
FAMILIEN
EHRENAMT SPENDEN FACHLICHES