Eine Person sitzt in einem Rollstuhl und trägt einen Anzug. Sie hat eine ruhige Ausstrahlung und schaut direkt in die Kamera. Im Hintergrund sind grüne Pflanzen zu sehen, die eine natürliche Umgebung schaffen.

Joel Dralus

Hürth, Betroffener junger Mensch

Mein Name ist Joel Dralus und ich bin 22 Jahre alt. Geboren und aufgewachsen bin ich im Ruhrpott, lebe jedoch seit 2022 in Hürth, direkt bei Köln. Derzeit absolviere ich meine Allgemeine Hochschulreife an der Anna-Freud-Schule in Köln mit dem Ziel, ab dem kommenden Wintersemester Rechtswissenschaften zu studieren.

Seit Mai 2023 bin ich politisch aktiv, sowohl als Mitglied der SPD als auch der Jusos. Innerhalb der Partei engagiere ich mich als Beisitzer in verschiedenen Vorständen und als Co-Vorsitzender der Jusos im Rhein-Erft-Kreis. Mein politisches Engagement ist geprägt von einem klaren Kompass: Ich setze mich für Chancengleichheit, Inklusion und ein gerechtes Bildungssystem ein. Besonders am Herzen liegt mir dabei, dass Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft nicht nur mitgedacht, sondern aktiv mitgestaltet werden. Durch meine eigene Lebensrealität – ich bin auf eine 24/7-Assistenz angewiesen und nutze einen Elektrorollstuhl – habe ich früh erfahren, wo Teilhabe beginnt und wo sie endet. Diese Erfahrungen motivieren mich, mich für eine Gesellschaft stark zu machen, in der Barrieren – ob baulich, strukturell oder in den Köpfen – konsequent abgebaut werden.

Neben meinem politischen Engagement habe ich viele Interessen, die mir Freude und Ausgleich bieten: Ich liebe Serien aus den Bereichen Politik, Krimi und Drama, interessiere mich für gesellschaftliche Debatten, Geschichte und europäische Politik. In meiner Freizeit singe ich leidenschaftlich gern, spiele an der Konsole Videospiele und genieße lange Gespräche mit Freund*innen – am liebsten bei guter Musik, gerne auch mit Kölschen Tönen.

Ich freue mich sehr auf die Podiumsdiskussion im Rahmen des Deutschen Kinderhospizforums – nicht nur, um Perspektiven zu teilen, sondern auch, um neue mitzunehmen.

Podium, Forum, Vortrag

14. November 2025

17:00 – 19:15 Uhr

Wie gelingt es, junge Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und komplexem Versorgungsbedarf in einem Gesundheitssystem, das oft auf andere Zielgruppen ausgerichtet ist, gut im Blick zu behalten? Wie kann im Zusammenspiel von Betroffenen, Politik, Kostenträgern und Praxis eine Versorgung gestaltet werden, die Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt?

Diese Podiumsdiskussion bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen: junge Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung, An- und Zugehörige, Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhospizarbeit, politische Entscheidungsträger*innen und Vertretende der Kostenträger. 

Entlang der Struktur der politischen Forderungen des Deutschen Kinderhospizvereins für die aktuelle 21. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages diskutieren wir, wie Teilhabe gelingen, Versorgungslücken geschlossen, bürokratische Hürden abgebaut und politische Rahmenbedingungen verbessert werden können. 

Dabei sollen nicht nur Herausforderungen benannt, sondern konkrete Wege aufgezeigt werden, wie Teilhabe und Versorgung junger Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung gelingen kann – jenseits von Altersgrenzen und Versorgungsschubladen.

Moderation:

Katrin Weimann Referentin Inhalte und Entwicklung

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Mitwirkende:

Marcel Globisch Vorstand

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Ein lächelnder Mann in einem dunklen Anzug mit einer hellen Krawatte steht an einer Treppe. Hinter ihm ist eine elegante, geschwungene Geländer. Die Szene vermittelt einen Eindruck von Professionalität und Selbstbewusstsein.
Jürgen Dusel Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

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Dr. Henriette Högl Geschäftsführung

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Chris­ti­ne Wag­ner-Beh­rendt Kuratoriumsmitglied, Mutter eines Intensiverwachsenen

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Eine Person sitzt in einem Rollstuhl und trägt einen Anzug. Sie hat eine ruhige Ausstrahlung und schaut direkt in die Kamera. Im Hintergrund sind grüne Pflanzen zu sehen, die eine natürliche Umgebung schaffen.
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