Sandra Schopen (Dipl. Sozialpädagogin)
Stellvertretende Leitung des Bereichs Inhalte und Entwicklung im DKHV e.V. mit langjähriger Erfahrung in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhospizarbeit.
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Janusz Korczak war ein Jahrhundertpädagoge, der sich wie kein anderer für Kinderrechte und die Achtung vor dem Kind einsetzte. Vor über 100 Jahren hat er das Grundgesetzt für Kinder veröffentlicht. Die weltbekannt gewordene ”Magna Charta Libertatis" weist drei Rechte von Kindern auf:
Bis heute begleiten uns diese Worte Korczaks und vor allem das erste Recht, das Recht des Kindes auf den Tod, wirft Fragen auf. Welche Bedeutung haben diese Rechte im Bereich der Kinderhospizarbeit, wie können wir uns von ihnen berühren lassen, welche Gedanken bringen sie in uns zum Schwingen?
Janusz Korczak hat sich viele Gedanken über die Endlichkeit des Lebens gemacht und kann damit auch als Thanatagoge bezeichnet werden, also als ein Pädagoge, der die Themen Sterben, Tod und Trauer zum Inhalt seiner Bildung und Erziehung gemacht hat. Wir schauen uns diese besondere Pädagogik und ihre mögliche Bedeutung für heute an.
Moderation:
Mitwirkende: