Aktuelle Pressemitteilungen des DKHV e.V.

 „Konsequente Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes“

Vielschichtiger Handlungsbedarf zum 20. Tag der Kinderhospizarbeit


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Olpe, 29.01.2026 – Vor mehr als 20 Jahren wurde vom Deutschen Kinderhospizverein (DKHV e.V.) für den 10. Februar 2006 erstmals der Tag der Kinderhospizarbeit ausgerufen. Aus diesem Impuls hat sich bis heute ein bundesweiter Aktionstag entwickelt, an dem an vielen Orten die unterschiedlichsten Veranstaltungen stattfinden, grüne Bänder an Autos, Bäumen, Handtaschen oder Rucksäcken wehen oder Gebäude, darunter sogar Fußballstadien, die grün beleuchtet werden – nach wie vor mit dem einen Ziel: An diesem Tag die jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihre Familien in das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. 

Inzwischen ist viel in der Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland passiert und erreicht worden. Jedoch gibt es nach wie vor auch noch einiges zu tun, insbesondere im Alltag der jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung: Mangelnde Barrierefreiheit, überbordende Bürokratie und fehlende inklusive Angebote bringen die Familien genau wie vor 20 Jahren an die Grenze ihrer Belastbarkeit. 

„Wir möchten den Tag und das damit verbundene öffentliche Interesse nutzen, um besonders auf den vielschichtigen Handlungsbedarf, der sich unmittelbar auf die Lebenswelt der Familien bezieht, aufmerksam zu machen“, sagt Marcel Globisch, inhaltlicher Vorstand des DKHV e.V. „Wir sind als Fachorganisation der Kinder- und Jugendhospizarbeit auf Bundesebene tätig und bringen unsere Expertise in Gesetzgebungsprozesse sowie in unterschiedlichen Projekt- und Arbeitsgruppen von Fachorganisationen sowie lokalen und bundesweiten politischen Gremien ein.“ Insbesondere die konsequente Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und damit die Selbstbestimmung junger Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung stehen hier im Fokus: „Barrierefreiheit im Wohnungsbau, im öffentlichen Raum, bei der Mobilität, im Digitalen und der Gesundheitsversorgung oder der Ausbau von Assistenz- und Teilhabeleistungen – die Liste unserer Vorschläge, die wir dem Bundestag in der 21. Legislaturperiode vorgelegt haben, ließe sich noch weit fortsetzen“, so Globisch weiter. 

Diesen umfassenden Handlungsbedarf sehen auch die jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung selbst: „Menschen mit Behinderung sollten in allen Bereichen des täglichen Lebens mitgedacht werden und beteiligt sein: Berufsfelder müssen zugänglich sein und wir müssen die Kehrtwende von der ,ach so beeindruckenden Lebensgeschichte‘ hin zu Vielfalt, Selbstverständnis und gleichberechtigter Teilhabe schaffen. Auch im Berufsleben sollte das Ziel nicht eine ,Quotenperson‘, sondern ein vielfältiges Miteinander sein“, appelliert Lina (Name geändert) eindringlich. Lukas (Name geändert) pflichtet Lina bei: „Richtig: weg vom/von der Bittsteller*in, hin zu echter Teilhabe: Das fängt schon damit an, dass jedes Restaurant, jede Kneipe, jede Wirtschaft zum Beispiel auch über ein barrierefreies WC verfügen sollte!“

Diesen aktuellen Forderungen der jungen Menschen folgend, geht es heute wie vor 20 Jahren darum, über die Lebensumstände der Familien zu informieren, sich mit ihnen zu solidarisieren und gemeinsam Verbesserungen auf den Weg zu bringen. Dazu braucht es viele Menschen. 2006 waren es Aktionen in vier Städten in unmittelbarer Nachbarschaft in NRW: Lünen, Hamm, Kamen und Unna. Heute gibt es in über 200 Orten engagierte Menschen, die bundesweit durch Aktionen auf den Tag der Kinderhospizarbeit und damit auf die Kinder- und Jugendhospizarbeit aufmerksam. Marcel Globisch: „Eine beeindruckende Bewegung in herausfordernden Zeiten, die uns Hoffnung macht!“

Seit 20 Jahren ist außerdem das grüne Band das Symbol für den Tag. Es steht für die Verbundenheit mit allen Akteuren in der Kinder- und Jugendhospizarbeit sowie für die Solidarität mit jungen Menschen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung, mit ihren Eltern und mit ihren Geschwistern.

Weitere Informationen wie u.a. Zahlen, Daten, Fakten zur Kinder- und Jugendhospizarbeit sowie offizielles Bild- und Grafikmaterial
zum Tag der Kinderhospizarbeit gibt es hier.

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Bildnachweise (Imagefoto 1o.o2 & junge Menschen): © Deutscher Kinderhospizverein (DKHV e.V.)

Bildzeile Foto “junge Menschen”: 
„Teilhabe ist ein Menschenrecht“: Am Tag der Kinderhospizarbeit geht es heute wie vor 20 Jahren darum, über die Lebensumstände der jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihrer Familien zu informieren, sich mit ihnen zu solidarisieren und gemeinsam Verbesserungen auf den Weg zu bringen.

„Denn das Lachen bleibt immer“
10. Deutsches Kinderhospizforum erstmals in Bonn mit 650 Teilnehmenden


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Olpe/Bonn, 18.11.2025 – „Denn das Lachen bleibt immer“ - 10. Deutsches Kinderhospizforum erstmals in Bonn mit 650 Teilnehmenden

Bonn – Zwei Tage, 20 Einzelveranstaltungen, mehr als 80 Referent*innen und der Blick auf aktuelle Herausforderungen der jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und deren Familien sowie der Kinder- und Jugendhospizarbeit mit ihren Entwicklungen: Das 10. Deutsche Kinderhospizforum im World Conference Center Bonn (WCCB) lockte mehr als 650 Teilnehmende, darunter auch Gäste aus Österreich und der Schweiz, in die ehemalige Bundeshauptstadt. 

Verleihung des „bronzenen Ginkgoblattes“

Die Verleihung des ersten „bronzenen Ginkgoblattes“ und damit des 10. Deutschen Kinderhospizpreises war ein Highlight am Freitagnachmittag. Preisträgerin ist Sabrina Hoffmann, Ehrenamtliche im ambulanten Kinderhospizdienst Osnabrück. 

„Frau Hoffmann beeindruckt durch ihre Haltung, Kontinuität, aber auch durch ihre Leichtigkeit, mit der sie an der Seite der Familien ist“, sagte Marcel Globisch, Vorstand des Deutschen Kinderhospizverein (DKHV e.V.)., in seiner Laudatio. „Sie stehen heute stellvertretend für all jene Ehrenamtler*innen, die ohne großes Aufheben mit Herz und Hingabe begleiten“. Sabrina Hoffmann wurde durch die Begleitung ihres Neffen Simon und seinen frühen Tod im Kinderhospiz „Löwenherz“ in Syke auf die Kinder- und Jugendhospizarbeit aufmerksam. 2011 entstand der Kontakt zum ambulanten Kinderhospizdienst Osnabrück, hier begleitete sie nach Abschluss ihres Qualifizierungskurses fünf Jahre lang Emily und ihre Familie, bevor sie selbst Mutter wurde und die Begleitung aus zeitlichen Gründen beenden musste.  Seither hängt ihr Herz an der Begleitung der Geschwister. „Für mich ist Kinderhospizarbeit, jemanden zu haben – zum Weinen, zum Reden und vor allem zum Lachen“, sagt Sabrina Hoffmann. „Denn das Lachen bleibt immer.“

Der Deutsche Kinderhospizpreis wird alle zwei Jahre an eine Person verliehen, die sich in besonderer Weise durch ihr ehrenamtliches Engagement in der Kinder- und Jugendhospizarbeit verdient gemacht hat, stellvertretend für die mehr als 10.000 ehrenamtlichen Mitarbeitenden bundesweit. Der Preis wurde pro bono von Steinmetz und Bildhauermeister Andreas Magera aus Ahlen (Westfalen) gestaltet und der Kunstgießerei Strassacker gegossen.

„Begleitung auf dem Lebensweg: gestern – heute – morgen“

Mit dem Kracher „Everybody needs somebody to love“ aus dem Film „The Blues Brothers“ eröffneten zuvor traditionell die jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung selbst das 10. Deutsche Kinderhospizforum: Die rund 650 Teilnehmenden hielt es nicht mehr auf ihren Plätzen, als die jungen Menschen den Plenarsaal stürmten. Thorsten Hillman, Leitung Deutsche Kinderhospizakademie, formulierte es nach dem musikalisch-kreativen Auftakt sehr treffend: „Jetzt ist Kinderhospizforum“!  „Begleitung auf dem Lebensweg: gestern - heute - morgen“: Mit einem Blick in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Kinder- und Jugendhospizarbeit eröffneten Marcel Globisch und Petra Kiwitt sowie Thorsten Hillmann das Forum: „Vieles haben wir in den letzten 20 Jahren und vergangenen neun Kinderhospizforen mit- und voneinander lernen dürfen“ so Petra Kiwitt, Vorstand DKHV e.V. „Und dies hört niemals auf.“ 

Grußwort von Bund und Land – inspirierender Impulsvortrag

Schirmherrin Nina Warken, Bundesgesundheitsministerin, schickte eine Videobotschaft aus Berlin: „Kinder gehören in den Mittelpunkt - zu dieser Botschaft und deren verstärkter Sichtbarkeit möchte ich mit meiner Schirmherrschaft beitragen.“  Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW würdigte die Kinder- und Jugendhospizbewegung, die ihren Ursprung in Olpe (NRW) hat: „Hier werden menschliche Werte und Zusammenhalt gelebt - etwas, das unserer Gesellschaft heute leider oft fehlt.“  Die Grüße der Stadt Bonn überbrachte Azra Zürn, Dezernentin für Schule, Soziales und Jugend. „Sie zeigen, was möglich ist, wenn Menschen zusammenhalten. Solidarität, Mitgefühl und Menschlichkeit stehen hier im Mittelpunkt.“

Mangelnde Barrierefreiheit und überbordende Bürokratie

„Die jungen Menschen haben den Plenarsaal gerockt“: Jürgen Dusel zeigte sich vom musikalischen Beitrag der jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung begeistert. Mit dem ersten Satz unserer Verfassung stieg er anschließend in seinen Impulsvortrag ein: „Die Würde des Menschen ist unantastbar (Art. 1 GG).“ Nicht so bekannt sei das Benachteiligungsverbot, das am zweiten Tag des Kinderhospizforums seinen mittlerweile 31. Geburtstag feierte: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. (Artikel § Absatz 3 Satz 2 GG).“ „Unsere Rechtslage ist, auch im Vergleich zu anderen Ländern, ganz gut“, sagte Dusel, „aber zwischen Zielvorgabe und Wirklichkeit liegt eine Kluft, denn die Rechte kommen häufig nicht bei den Menschen an.“

So thematisierte Dusel mangelnde Barrierefreiheit und vor allem überbordende Bürokratie, die die Familien vor erhebliche Herausforderungen stelle und an die Grenze der Belastbarkeit bringe. Außerdem forderte er den Ausbau von inklusiven Angeboten für Kinder im Sozialraum: „Denn Begegnungen sind wichtig, damit Vorurteile gar nicht erst entstehen“. Für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Kinder mit komplexen Beeinträchtigungen brauche es häufig ein ganzes Unterstützungsnetz von engagierten Menschen im Alltag der Familien. In diesem Sinne sei die Kinder- und Jugendhospizarbeit mit ihren barrierefreien Angeboten, ihrer Vernetzung in den Sozialraum der Familien und den multiprofessionellen Teams von haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden ein „Vorzeigemodell für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“. Im Anschluss nahm Jürgen Dusel sich Zeit für die Fragen der Teilnehmenden und wurde mit großem Applaus verabschiedet.

Die Botschafter des DKHV e.V., Moderator und Autor Ralph Caspers, Schriftsteller Marcel Riepegerste sowie Stefan Bisanz als Vertreter der Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. ließen es sich nicht nehmen, dem 10. Deutschen Kinderhospizforum einen Besuch abzustatten. 

Ralph Caspers gab außerdem einen kleinen Einblick in seine Tätigkeit als Botschafter des DKHV e.V. Das Meer, Wellen, Hamlet, das Leben, Sinnlosigkeit und die damit verbundene Freiheit - sein Vortrag mit viel Augenzwinkern begeisterte die Zuhörer*innen. „Das Schöne und das Traurige liegen oft nah beieinander“ schloss Caspers. „Vielleicht kann ich der Türöffner sein: Wenn der sich mit den Themen der Kinder- und Jugendhospizarbeit beschäftigt, dann kann ich das auch.“ 

Größte Fachtagung zur Kinder- und Jugendhospizarbeit in Europa

„Ich nehme die Erkenntnis mit, dass wir noch nicht auf alles eine Antwort haben. Gleichzeitig haben wir allerdings viel Energie, genau diese Dinge anzugehen“, sagte Petra Kiwitt, Vorstand DKHV e.V., im Abschlussplenum. Vorstand Marcel Globisch hob den Besuch von Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, hervor. „Viele Zuhörer*innen waren von seiner Glaubwürdigkeit begeistert. Herr Dusel nahm sich viel Zeit und suchte auch nach dem offiziellen Teil das Gespräch mit den jungen Menschen und den Familien. Das gibt uns Hoffnung und Kraft, für unsere Themen weiterzukämpfen.“

Vernetzung, fachlicher Austausch in Workshops, Foren und Podiumsdiskussionen standen an beiden Tagen im Fokus des Deutschen Kinderhospizforums. Dabei ging es um die unterschiedlichsten Themen der Kinder- und Jugendhospizarbeit: Kinderrechte und Kinderschutz, Teilhabe junger Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung über die Beziehung der Geschwister zu ihren Eltern bis hin zu selbstbestimmter Bestattung oder das Ehrenamt im gesellschaftlichen Wandel sind hier nur einige Beispiele. Ergänzt wurde das Programm durch einen Markt der Möglichkeiten mit einem Überblick über die vielfältigen Betätigungsfelder der Einrichtungen und Organisationen in der Kinder- und Jugendhospizarbeit.

Jetzt schon Termin vormerken:
11. Deutsches Kinderhospizforum, 19.+20. November 2027, World Conference Center Bonn

Weitere Informationen sowie z.B. Vortragsunterlagen erhalten Sie auf der Website: Deutsches Kinderhospizforum

„Spielen bringt Menschen zusammen“
Zweiter Brettspieletag am 22. November im Haus der Kinderhospizarbeit 


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Olpe, 10.11.2025 – Der November ist da, die Tage sind grau in grau, es wird früh dunkel – die Zeit der Gemütlichkeit beginnt. Die perfekte Zeit also, um einen Nachmittag ganz entspannt mit Brettspielen zu verbringen: Der Deutsche Kinderhospizverein (DKHV e.V.) lädt am Samstag, 22. November, ab 14 Uhr ins Haus der Kinderhospizarbeit (In der Trift 13, Olpe) zum zweiten Brettspielenachmittag ein. Der Eintritt ist frei, Spenden natürlich gern gesehen. 

Wie bei der Premiere im März verwandelt sich das Haus der Kinderhospizarbeit am Samstag, 22. November, in ein wahres Brettspieleparadies. Rund 100 unterschiedliche Spiele, von Brett- bis Kartenspielen über Spiele-Klassiker oder komplexen Kampagnenspielen, warten darauf ausprobiert zu werden. „Wir freuen uns sehr, dass unser Botschafter Jens Nowotny sowie die beiden Spieleautoren Markus und Inka Brandt wieder vor Ort sein werden, um die Spiele zu erklären“, freut sich Melanie Bähr, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising im DKHV e.V. 

Der ehemalige Bundesligaprofi, Ex-Nationalspieler und Botschafter des DKHV e.V. ist vom „Spielevirus“ infiziert, seit er 2010 der „SPIEL“ in Essen (weltweit größten Messe für Gesellschaftsspiele) einen Besuch abgestattet hat: „Spielen verbindet, Spielen macht Spaß“, sagt Jens Nowotny. „Spielen bringt Menschen zusammen und ermöglicht im kleinen, friedlichen Gegeneinander, miteinander und gegen sich in Wettstreit zu treten“. Nowotny besitzt privat mehr als 1.200 Spiele und organisiert in seiner Heimat ebenfalls regelmäßig Brettspielenachmittage. 

Mit Inka und Markus Brand, Sohn von Handball-Legende Heiner Brand, sind außerdem zwei der erfolgreichsten deutschen Spieleautoren vor Ort: Die beiden haben seit 2006 gemeinsam über 40 Spiele veröffentlich, darunter die sehr beliebten „EXIT-Games“: Diese basieren auf den „Escape Rooms“, bei denen die Mitspieler möglichst schnell aus einer Situation oder einem Raum entkommen und dafür verschiedene Aufgaben oder Rätsel lösen müssen. Zuletzt erschien „EXIT – Abenteuer auf Catan“. Auch ihre Kinder Emely und Lukas sind mittlerweile Spieleautoren und entwickeln gemeinsam mit ihren Eltern erfolgreiche Spiele. 

„Der erste Brettspieletag war ein wirklich großer Erfolg“, sagt Melanie Bähr. „Wir hoffen daran anknüpfen zu können und wieder viele Spiele-Fans bei uns im Haus begrüßen zu können!“ Erneut wird der Nachmittag von Spieleverlagen unterstützt, so dass eine reiche und bunte Auswahl an Spielen darauf wartet, ausprobiert zu werden: „Vielleicht ist ja die ein oder andere Inspiration für den Wunschzettel dabei“, schmunzelt Melanie Bähr abschließend. 

Der Brettspielenachmittag öffnet am Samstag, 22. November, ab 14 Uhr seine Pforten. Moderieren werden den Nachmittag Jens Nowotny sowie Inka und Markus Brandt. Kaffee, Kuchen, herzhafte Kleinigkeiten und kalte Getränke gibt´s gegen eine freiwillige Spende. Der Eintritt ist frei, Spenden an den Deutschen Kinderhospizverein e.V. sind natürlich willkommen. 


Bildunterschrift (Foto-Copyright: Deutscher Kinderhospizverein (DKHV e.V.)):

Bild 1: Jens Nowotny (li.) und seine Frau Michaela (re.) sowie Markus und Inka Brand (2. und 3. v.l.) sowie ihr Team aus „Spiele-Erklärer*innen“ unterstützten den ersten Brettspieletag im Haus der Kinderhospizarbeit. 1.678,68 Euro an Spenden waren zusammengekommen. 

„Begleitung auf dem Lebensweg: gestern – heute – morgen“
10. Deutsches Kinderhospizforum erstmals im World Conference Center Bonn


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Olpe/Bonn, 17.10.2025 – „Begleitung auf dem Lebensweg“: Das war das Thema der ersten „Kinderhospiztage“ vor genau 20 Jahren, in einer Zeit, als die Kinder- und Jugendhospizarbeit bundesweit noch in den Anfängen steckte. Mit dem 10. Deutschen Kinderhospizforum, das sich aus den „Kinderhospiztagen“ entwickelte, knüpft der Deutsche Kinderhospizverein (DKHV e.V.) bewusst an diese Wurzeln an: „Begleitung auf dem Lebensweg: gestern – heute - morgen“ lautet das Thema der heute größten Fachtagung Europas zur Kinder- und Jugendhospizarbeit am 14. und 15. November erstmals im World Conference Center (WCC) in Bonn (Plenargebäude des ehemaligen Deutschen Bundestages). 

In vier Podien, acht Workshops und acht parallelen Vorträgen mit insgesamt mehr als 80 Referent*innen, Moderator*innen und Mitwirkenden richtet der Deutsche Kinderhospizverein (DKHV e.V.) im WCC in Bonn an zwei Tagen den Blick auf die Entwicklung der Kinder- und Jugendhospizarbeit, auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie auf Bedarfe und Bedürfnisse aus der Lebenssituation junger Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und deren An- und Zugehörige. „Erstmals kommen wir in Bonn, einem Ort politischer Geschichte und gesellschaftlicher Verantwortung, zusammen“, so Marcel Globisch, Vorstand des DKHV e.V. „Hier werden wir die Entwicklungen der Kinder- und Jugendhospizarbeit reflektieren und zukunftsorientiert weiterdenken.“ 

Partizipation und Selbsthilfe

Gleichzeitig ist das 10. Deutsche Kinderhospizforum auch ein Raum für politischen Dialog. Schirmherrin ist Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die eine Videobotschaft nach Bonn schicken wird. „Ein hohes Interesse und die weitreichende Bedeutung an den Themen der Kinder- und Jugendhospizarbeit zeigt sich auch in der direkten Anmeldung des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel“, unterstreicht Thorsten Hillmann, Leiter der Deutschen Kinderhospizakademie, die unter dem Dach des DKHV e.V. die Fachtagung organisiert. Jürgen Dusel wird außerdem den Eröffnungsvortrag halten. Ein weiteres Grußwort wird Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, sprechen: „Die Arbeit des Deutschen Kinderhospizvereins ist bundesweit wegweisend für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung“, so Minister Karl-Josef Laumann. „Mit der Veranstaltung des Deutsches Kinderhospizforums wird die Beteiligung betroffener Familien im Sinne der Partizipation und Selbsthilfe gefördert.“

Einen weiteren Blick auf die Entwicklung der Kinder- und Jugendhospizarbeit wird Autor und Moderator Ralph Caspers werfen. Caspers ist bereits seit 2009 als Botschafter des DKHV e.V. engagiert: „Die meisten Menschen meiden den Tod wie Vampire das Sonnenlicht,“, sagt Ralph Caspers. „Es ist nur so: Nur weil man nicht darüber redet, verschwinden die lebensverkürzenden Krankheiten ja nicht. Im Gegenteil, es wird für Familien mit erkrankten Kindern noch unerträglicher und schwieriger, wenn sie übersehen und allein gelassen werden. Genau deshalb finde ich so wichtig, was die Menschen des Deutschen Kinderhospizvereins leisten: Auf einem Weg, der sehr einsam werden kann, sind sie für die Familien da und begleiten sie. Das unterstütze ich total.“

Aktuelle Fragen der Kinder- und Jugendhospizarbeit

Auf die Teilnehmenden warten an den zwei Tagen viele spannende Themen, Expertenwissen und Austausch. Im Podium „Ist das noch Kinder- und Jugendhospizarbeit? Begleitung auf dem Lebensweg: gestern – heute – morgen“ sitzen zum Beispiel, Prof. Dr. Sven Jennessen, Professor für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, Franziska Kopitzsch, Geschäftsführung Bundesverband Kinderhospiz oder Brenda Meisel, Unternehmerin und pflegende Mutter. Spannend wird sicherlich auch der Workshop „Selbstbestimmte Bestattung“ mit Sarah Benz, Bestatterin, Trauerbegleiterin, Autorin und Dozentin, bekannt durch das Filmprojekt „Sarggeschichten“. Der Vortrag „Assistierter Suizid und Palliativversorgung“ wird hingegen für kontroverse Diskussionen sorgen: Hier nehmen unter anderem Dr. Kathrin Knochel, Oberärztin für klinische Ethik, TUM Klinikum rechts der Isar München, und Prof. Dr. Martin Neukirchen, Leitender Arzt Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf, teil. 

Weiterer Bestandteil des Veranstaltungsprogramms ist die Verleihung des Deutschen Kinderhospizpreises, dem „bronzenen Ginkgoblatt“. Als Würdigung für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement in der Kinder- und Jugendhospizarbeit ehrt der Vorstand des DKHV e.V. Marcel Globisch und Petra Kiwitt alle zwei Jahre eine Person, die sich durch ihr ehrenamtliches Engagement in außergewöhnlicher Weise um die Kinder- und Jugendhospizarbeit verdient gemacht hat. 

Angegliedert an den Fachkongress ist außerdem der „Markt der Möglichkeiten“, der einen Überblick über die vielfältigen Betätigungsfelder der in der Kinder- und Jugendhospizarbeit engagierten Einrichtungen und Organisationen bietet. 

Weitere Infos erhalten Sie auf der Website: Deutsches Kinderhospizforum

Ein echtes A-Ben-teuer mit Ralph Caspers
Erfolgreiche Familienlesung mit dem Autor und Moderator zugunsten des DKHV e.V.
(Nachbericht)


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Olpe, 26.09.2025 – Wortspiele, Mitmachaktionen, Rätsel, jede Menge Popcorn – und vor allen Dingen begeisterte kleine und große Zuschauer: Die zweite Familienlesung mit Ralph Caspers, Moderator, Autor und Botschafter des Deutschen Kinderhospizvereins (DKHV e.V.), in Olpe war großartig. Und die Krönung des Nachmittags: Unglaubliche 1.433,86 Euro sind für die Begleitung der jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihrer Familien zusammengekommen. 

„Möchtet ihr eine Gute-Nacht-Geschichte hören?“ Mit dieser Frage startet der bestens gelaunte Ralph Caspers in den Nachmittag. „Oder doch lieber eine Grusel-Geschichte?“ Ein begeistertes „Jaaaaaa“ der vielen Kinder dröhnt durch den fast rappelvollen Kinosaal 4 des Cineplex Kinos in Olpe. Gemeinsam geht es mit Milla zum Schnuppertag in ihrer zukünftigen Grundschule. Wobei das „Schnuppern“ wörtlich zu nehmen ist – und Milla und ihre Freunde entdecken die Gerüche von Tischen, Stühlen, den Gummibällen in der Turnhalle, die Klassenräume und so weiter. Wobei Milla allerlei merkwürdiges passiert: Ihr Taschentuch wird zum Beispiel von einem seltsamen pinken Gummi-Arm unter einer Tür weggezogen und ihr bester Freund Ben erlebt ein echtes A-Ben-teuer: „Wenn er Dietmar heißen würde, müsste das definitiv A-Dietmar-teuer heißen“, so Caspers. Immer wieder animiert er die Kinder (und die Erwachsenen) zum Mitmachen, geht ins Publikum, stellt Fragen und Rätsel. Auf der großen Leinwand ist währenddessen zu sehen, wie Illustrator Ulf K. Milla und ihre Freunde zum Leben erweckt. 

Beim zweiten Buch „Milla und die verfluchten Vampirzähne“ hören die Zuschauer das leise Flattern von Fledermausflügeln und lernen, wie man Wörter zusammenziehen kann. Nicht fehlen darf Dackel „Lumpi“, der ausgestopfte Dackel aus der Sendung „Wissen mach Ah“. Ein besonderes Highlight: Im Oktober erscheint ein brandneues Abenteuer mit dem Dackel mit dem Titel „Lumpi sucht ein Plätzchen“. Die Olper Zuschauer bekommen exklusiv einen kleinen Einblick in das neue Buch und gehen mit Lumpi auf die Suche nach dem perfekten Plätzchen. Zum krönenden Abschluss nach einer abenteuerlichen Stunde darf die Geschichte vom „Holperdingerschluckauf“ natürlich nicht fehlen. Bei jedem „Hicks“ und „Badumm“ hüpften Kinder und Eltern begeistert und kichernd in ihren Kinosesseln auf und ab.

Im Anschluss nimmt sich Ralph Caspers noch viel Zeit, unterschreibt Bücher, steht für Fotos bereit und beantwortet lachend alle Fragen der großen und kleinen „Sendung mit der Maus“- und „Wissen macht Ah“-Fans. 

„Vielen lieben Dank Ralph für diesen wunderbaren Nachmittag“, bedankt sich Melanie Bähr, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising im DKHV e.V. „Und natürlich ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Familienlesung ermöglicht haben: der Dreimann Buchhandlung, dem Team des Cineplex Olpe und Wurm Veranstaltungstechnik. Und an erster Stelle natürlich euch, liebe Kinder, Eltern, Onkel, Tanten und Großeltern – für eure Begeisterung. Wir finden das war: „Spitze“ schallt es begeistert durch den Kinosaal.

Gelebter Kinderschutz und Stärkung von Kinderrechten
Entwicklung von Botschaften an Kinder und Jugendliche im Deutschen Kinderhospizverein e.V. 



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Olpe, 20.09.2025 – „Kinderrechte – Bausteine für Demokratie“ lautet das Motto von UNICEF Deutschland zum Weltkindertag 2025, der am 20. September gefeiert wird. Damit soll die Bedeutung von Kinderrechten als Fundament für eine funktionierende Demokratie und die aktive Teilhabe von Kindern und Jugendlichen am gesellschaftlichen Leben unterstrichen werden. Unter Beteiligung von jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung, ihren Eltern und Geschwistern sowie haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden entwickelt der Deutsche Kinderhospizverein (DKHV e.V.) derzeit ein Kinderrechte- und Schutzkonzept für die gesamte Organisation. Jetzt sind die konkreten Botschaften an Kinder und Jugendliche veröffentlicht worden.

„Wir leben Kinderschutz! So steht es gleich oben auf dem neuen Poster und zeigt, worum es geht,” so Marcel Globisch, inhaltlicher Vorstand im DKHV e.V. „Im Rahmen eines großen Partizipationsprojektes sind zehn Botschaften an Kinder und Jugendliche entstanden und in einem Plakat verbildlicht worden.“ Wichtig ist hier, dass mit dem Begriff „Kinder und Jugendliche“ alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung sowie Geschwister im Kindes- und Jugendalter gemeint sind.

Dieser Prozess ist bereits im September 2024 gestartet. Die Botschaften wurden in Kleingruppenarbeit begonnen, erweitert, umformuliert, abgewogen, in Projektgruppentreffen und digitalen Austauschtreffen mit jungen Menschen und Geschwistern sowie haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden geteilt und besprochen, bis sie schließlich Anfang September 2025 verabschiedet worden sind. „Gemeinsam sind ‘Wir-Botschaften’ entwickelt worden, die beschreiben, wie wir uns als haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende den Kindern und Jugendlichen gegenüber verhalten wollen,“ erläutert Marcel Globisch, „Themenbereiche, wie zum Beispiel Umgang mit Macht-Asymmetrien, Grenzwahrung, Mitentscheidungsmöglichkeiten sowie die Wahrung der Persönlichkeit des Kindes oder der Umgang mit Beschämung wurden hier unter anderem diskutiert.“

Die Botschaften sind Ausdruck der Haltung und umfassen die grundlegenden Werte, für die der Deutsche Kinderhospizverein steht. Gloria, eine junge Frau, die mit einer lebensverkürzenden Muskeldystrophie lebt, ergänzt: „Die Botschaften für uns Kinder und Jugendliche sind wichtig, damit wir wissen, wie wir geschützt werden sollen und dementsprechend Bescheid geben können, wenn sich Menschen anders verhalten.“ Auf dieser Grundlage möchte der DKHV e.V. und all seine Mitarbeitenden Kindern und Jugendlichen begegnen und den respektvollen Umgang miteinander gestalten. Die Botschaften stehen in Bezug zur Satzung und den Leitsätzen des DKHV e.V. und sind Teil des Kinderrechte- und Schutzkonzeptes der Gesamtorganisation.

Helen, Schwester einer bereits gestorbenen Schwester unterstreicht: „Die Botschaften sind wichtig, weil sie uns genau zeigen, welche Rechte wir haben und uns Sicherheit im Deutschen Kinderhospizverein geben. Sie helfen auf einfache Weise zu verstehen, was Kinderschutz genau bedeutet und wie wir alle ihn umsetzen können. Die kurzen, aber klar formulierten Sätze sowie die Abbildungen unterstützen dabei.“

Die einzelnen Botschaften sind mit jeweiligen Illustrationen versehen, die die Vielfalt von Kindern und Jugendlichen in ihrer Erscheinung sowie in Lebenssituationen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung darstellen. Auch an der Entwicklung der Illustrationen waren die jungen Menschen und Geschwister maßgeblich beteiligt. Die Botschaften können über die Webpage „Kinderrechte und Kinderschutz“ eingesehen und heruntergeladen werden.

„Das Leben schreibt die besten Geschichten“

Zweite Familienlesung mit Ralph Caspers zugunsten des Deutsche Kinderhospizverein e.V.


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Olpe, 19.09.2025 – Ralph Caspers hat eine Stimme, die wohl die meisten Kinder (und Erwachsenen) kennen dürften – vor allen Dingen aus der „Sendung mit der Maus“. Jetzt gibt´s erneut die Chance, den Moderator, Autor und Botschafter des Deutschen Kinderhospizverein (DKHV e.V.) live zu erleben. Zum zweiten Mal ist er am Mittwoch, 24. September, ab 15.30 Uhr zu Gast im Cineplex Kino in Olpe und nimmt die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise. 

„Das Leben schreibt die besten Geschichten“, sagt Moderator und Autor Ralph Caspers. „Immer wenn Lumpi, unser ausgestopfter Dackel, bei ,Wissen macht Ah!‘ auftauchte, bin ich gefragt worden: ,Ist das ein echter Dackel?‘ – ,Ja.‘ – ,Oh! Und was hat der vorher gemacht?‘ Grund genug, mal davon zu erzählen, wie Lumpi sein Leben lebte, bevor er zum Fernsehen kam?“ 

Der ausgestopfte Fernsehhund „Lumpi“ war bereits bei der Familienlesung im letzten Jahr mit dabei. 2025 hat Ralph Caspers – auch bekannt aus „Wissen macht Ah!“ oder „Quarks“ – zwei weitere Bücher im Gepäck: „Milla und die sehr gefräßige Schule“ und „Milla und die verfluchten Vampirzähne“. Die großen und kleinen Zuschauer können sich am Mittwoch, 24. September, ab 15.30 Uhr auf eine Schule mit Raubtieraugen und grünen Schindeln, die wie Drachenhaut glänzen, oder auf die Proben für ein „Grusical“ mit staubigen Spinnweben, Freundschaft und Knoblauch freuen. 

Bereits seit den 1990er Jahren arbeitet Ralph Caspers, der auf der Insel Borneo geboren wurde, als Fernsehmoderator und hat zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeit erhalten. Sein Ziel ist es stets, komplexe Themen auf verständliche und vor allem unterhaltsame Weise zu vermitteln. Außerdem engagiert er sich bereits seit 2009 als Botschafter des DKHV e.V. Daher freut er sich schon sehr, mit der Familienlesung in Olpe erneut Aufmerksamkeit für die Kinder- und Jugendhospizarbeit zu schaffen: „Die meisten Menschen wollen nichts mit Tod und Krankheit zu tun haben – obwohl das zum Leben dazu gehört. Ich dachte, es sei sinnvoll, wenn mehr Menschen wissen, dass es solche Angebote, wie die des Deutschen Kinderhospizvereins, gibt. Dafür setze ich mich gern ein.“

Alle Fakten kurz und knackig:
Die Lesung mit Ralph Caspers im Cineplex Olpe am Mittwoch, 24. September, dauert ca. zweimal 45 Minuten mit einer 15-minütigen Pause und ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet.

Einlass ist ab 14.30 Uhr, Start 15.30 Uhr, Ende ca. 17.15 Uhr. Im Anschluss an die Lesung signiert Ralph Caspers Bücher im Foyer. 

Zur Planung ist eine Anmeldung erforderlich: Kostenfreie Tickets (um eine Spende für die Arbeit des Deutschen Kinderhospizverein e.V. wird gebeten) gibt´s bei der Dreimann Buchhandlung und im Cineplex Olpe.

„Einfach eine gute Zeit miteinander verbringen“
Erster Brettspieletag im Haus der Kinderhospizarbeit mit Jens Nowotny und Markus Brand ein riesiger Erfolg


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Olpe, 31.03.2025 – Miteinander eine gute Zeit haben, bei Kaffee und Kuchen bekannte Spiele zu zocken und neue Spiele auszuprobieren: Das Haus der Kinderhospizarbeit verwandelte sich am Samstag in ein wahres Brettspieleparadies. Neben dem Spielspaß kamen außerdem unglaubliche 1678,68 Euro Spenden für den Deutschen Kinderhospizverein (DKHV e.V.) und damit für die jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihre Familie zusammen.

Jens Nowotny, ehemaliger Fußball-Profi, Botschafter des DKHV e.V. und Initiator des ersten Brettspieletages, zeigte sich absolut begeistert: „Dass unsere Idee so gut angenommen wird, freut mich sehr. Es ist so schön, dass die Menschen hier zusammenkommen, um einfach eine gute Zeit miteinander zu verbringen“, sagte er lächelnd. „Ich habe richtig Gänsehaut, wenn ich sehe, wie viele Menschen hier an den Tischen sitzen und begeistert spielen“, fasste es Spieleautor Markus Brand treffend zusammen.

Ab 14 Uhr strömten die Gäste jeden Alters – von Familien mit Kleinkindern, über Teenies bis hin zu Senior*innen - in das Haus der Kinderhospizarbeit, stöberten in den von Jens Nowotny und einigen Brettspieleverlagen bereitgestellten Spielen und suchten sich ein Plätzchen zum Zocken. Binnen einer halben Stunde waren tatsächlich alle Tische besetzt, so dass das Organisations-Team rund um Melanie Bähr, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising, weitere Stühle und Tische aus den Büros im Haus herbeischleppten, um allen Gästen die Möglichkeit zum Spielen zu geben. Bald war die komplette Etage gefüllt, einige Kinder spielten sogar auf einer Picknickdecke auf der Terrasse des Hauses der Kinderhospizarbeit.

Die Stimmung war sehr entspannt, an vielen Tischen tauchten die Spieler*innen richtig in die Welt des jeweiligen Spieles ab und zockten sich regelrecht fest. Markus und Inka Brand, die zu den erfolgreichsten deutschen Spieleautoren gehören und unter anderem die beliebten „Exit-Games“ entwickeln, hatten als Verstärkung außerdem ihre Kinder und einige „Spiele-Erklärbären“, wie sie die jungen Leute scherzhaft nannten, mitgebracht, so dass bei Fragen auch schnell immer entsprechende Unterstützung parat stand.

Zahlreiche brandneue Spiele, die von den Brettspielverlagen zur Verfügung gestellt wurden, fanden außerdem einen neuen Besitzer und die Spendendosen füllten sich entsprechend gut.

Kuchen, herzhafte Snacks, Kaffee und kalte Getränke fanden so reißenden Absatz, dass kurzerhand noch Nachschub geholt werden musste. „Wir sind immer noch hin und weg! Dass der Tag so gut ankommt, hatten wir wirklich nicht erwartet. Wir freuen uns sehr,“ sagt Melanie Bähr abschließend.

Eine Wiederholung des Brettspieletages ist bereits in Planung und wird vermutlich im Herbst 2025 stattfinden.


Bildunterschriften (Foto-Copyright: Deutscher Kinderhospizverein (DKHV e.V.)):

Bild 1: Jens Nowotny (li.) und seine Frau Michaela (re.) sowie Markus und Inka Brand (2. und 3. v.l.) sowie ihr Team aus „Spiele-Erklärer*innen“ unterstützten den ersten Brettspieletag im Haus der Kinderhospizarbeit. 1.678,68 Euro an Spenden sind zusammengekommen. 

Bild 2: Volle Konzentration: Die „Exit-Games“ erfreuten sich auch auf dem Brettspieletag großer Beliebtheit.

Spiele-Spaß ganz analog
Erster Brettspieletag im Haus der Kinderhospizarbeit in Olpe mit Botschafter Jens Nowotny


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Olpe, 18.03.2025 – Premiere im Haus der Kinderhospizarbeit: Am Samstag, 29. März, ab 14 Uhr, lädt der Deutsche Kinderhospizverein (DKHV e.V.) zum ersten Brettspieletag ein. Das Haus in der Olper Trift verwandelt sich für alle Interessierten und Spiele-Fans in ein wahres Mitmach-Brettspiel-Paradies: Über 100 Spiele können ausprobiert werden. 

Der Brettspieletag geht auf die Initiative des ehemaligen Fußball-Profis und Nationalspielers Jens Nowotny, seit 2007 Botschafter des DKHV e.V., zurück. „Spielen macht einfach Spaß“, sagt Jens Nowotny, der privat über 1.200 Brettspiele besitzt. „Wir kommen zusammen, verbringen Zeit miteinander, generationsübergreifend, ohne Hektik und Stress. Spielen hält Kopf und Geist fit, gleichzeitig werden Kreativität, Lese- und Sprachverständnis und soziale Kompetenzen geschult.“ Denn: Bei vielen Spielen geht es darum gewisse Regeln zu befolgen, kooperative Spiele andererseits, wie die beliebten „Exit-Games“, können gleichzeitig das Gruppengefühl stärken. Er habe selbst als Kind bereits sehr gerne gespielt, vor allen Dingen Spieleklassiker wie „Monopoly“, „Spiel des Lebens“ oder „Risiko“. „2010 war ich auf der ,SPIEL‘ in Essen, der größten Messe für Gesellschaftsspiele weltweit,“ erzählt Jens Nowotny. „Seither bin ich vom Spielevirus infiziert.“ Für den Brettspielenachmittag im Haus der Kinderhospizarbeit nahm er Kontakt zu Markus Brand, Spieleautor und Sohn von Handballlegende Heiner Brand (ebenfalls Botschafter des DKHV e.V.) auf, der den Brettspieletag gemeinsam mit ihm moderieren und die Spiele an verschiedenen Tischen erklären wird. 

Markus Brand und seine Frau Inka haben seit 2006 gemeinsam über 40 Spiele veröffentlicht, darunter ausgezeichnete Spiele, wie zum Beispiel „Exit – das Spiel“, „Village“ oder „Der verzauberte Turm“. Das Paar gehört zu den erfolgreichsten Spielautoren im deutschsprachigen Raum.

Die Spiele beim ersten Brettspieletag reichen von einfachen Kartenspielen und Brettspielen für Kinder über Spiele-Klassiker bis hin zu komplexen Kampagnenspielen. So ist für alle Altersgruppen und Fans etwas dabei, ganz nach dem Motto: „Miteinander – Spaß – Spannung – Glück“.

„Wir freuen uns außerdem sehr, dass zahlreiche Spieleverlage uns beim Brettspieletag unterstützen“, ergänzt Melanie Bähr, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising beim DKHV e.V. „Daher wartet auf unsere Besucher eine große Auswahl an unterschiedlichen Spielen, die gegen eine Spende mitgenommen werden können“. 

Alle Infos kurz und knackig: Der Brettspielenachmittag (ab 4 Jahren) am Samstag, 29. März, im Haus der Kinderhospizarbeit (In der Trift 13, 57462 Olpe) ist kostenfrei (Spenden sind gern gesehen). Kaffee, Kuchen, herzhafte Speisen und Kaltgetränke werden gegen eine freiwillige Spende angeboten. 

 

Bildunterschriften (Foto-Copyright: Deutscher Kinderhospizverein (DKHV e.V.):

Vorbereitungstreffen: Botschafter Jens Nowotny plant gemeinsam mit Melanie Bähr (Referentin Öffentlichkeitsarbeit & Fundraising im DKHV e.V.) den ersten Brettspieltag

„Olpe ist die Stadt der Kinder- und Jugendhospizarbeit“
Feier zum 35. Geburtstag des Deutschen Kinderhospizverein e.V. zum Tag der Kinderhospizarbeit


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Olpe, 11.02.2025 – 35 Jahre Deutscher Kinderhospizverein (DKHV e.V.), das heißt gleichzeitig 35 Jahre Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland mit Ursprung in Olpe: Dies wurde am Montag, 10. Februar, am „Tag der Kinderhospizarbeit“, gefeiert. Ein spannender Austausch zu unterschiedlichen Themen der Kinder- und Jugendhospizarbeit, eine kleine Talkrunde sowie der krönende Abschluss der Charity-Challenge von Läufer Sebastian Vollmers sorgten für einen abwechslungsreichen Nachmittag im Haus der Kinderhospizarbeit. 

Selbsthilfe, Vernetzung, Beratung, Haltung, Interessenvertretung der Familien in Gesellschaft und Politik sowie Olpe, als Stadt der Kinderhospizarbeit: Das waren die sechs Themen, zu denen sich die Gäste im Haus der Kinderhospizarbeit in Olpe austauschten. Dieses Angebot wurde ausgiebig genutzt: Familien mit jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und/oder bereits gestorbenen Kindern, Unterstützer und Vertreter aus Politik und Gesellschaft sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sowohl aus dem Deutschen Kinderhospizverein als auch aus dem Kinder- und Jugendhospiz Balthasar kamen intensiv ins Gespräch. 

Im Anschluss wurde in einer kleinen Talkrunde (Regina Wagner, Leitung Inhalte und Entwicklung beim DKHV e.V., Kerstin Dornseifer, Mutter eines gestorbenen Kindes, Roland Penz, Leiter des Kinder- und Jugendhospizes Balthasar, Marcel Globisch, Vorstand des DKHV e.V., und Peter Weber, Bürgermeister der Stadt Olpe) die Ergebnisse zusammengefasst. „Es ist aus heutiger Sicht unglaublich, was die sechs Gründungsfamilien des Deutschen Kinderhospizverein e.V. vor 35 Jahre geleistet haben, was aus diesem Engagement hier in Olpe entstanden ist. Olpe ist die Stadt der Kinder- und Jugendhospizarbeit“, sagte Bürgermeister Peter Weber. Besonders bewegt habe ihn im Gespräch eine Mutter, die sagte: „Wir haben so viel mit unnötiger Bürokratie zu kämpfen, für die wir eigentlich gar keine Zeit und Kraft haben.“ Dies unterstrich auch Roland Penz und betonte, wie hoch die Bedeutung der Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland für die Familien ist: „Wir haben im Zuge eines Projektes mit dem DKHV die Familien befragt, was sie mit der Kinder- und Jugendhospizarbeit verbinden. Geborgenheit, Unterstützung und Entlastung waren drei Begriffe, die häufig genannt wurden und uns ein Ansporn sind, dranzubleiben und uns weiterzuentwickeln.“ Marcel Globisch ging kurz auf die politischen Forderungen ein, die nach der Wahl den demokratischen Parteien im Bundestag vorgelegt werden, insbesondere auf die Bedeutung fachkundiger Pflege und Assistenz: „Die jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung sind häufig auf pflegerische Unterstützung angewiesen, um zum Beispiel die Schule besuchen zu können. Aufgrund des Fachkräftemangels ist dies nicht immer gesichert. Häufig übernehmen Eltern, meist die Mütter, die Pflege, deren Aufwand wird aber nicht ausreichend finanziell gewürdigt, weder im heute noch in Form von Rentenpunkten für die Zukunft. Das muss sich ändern.“

Das Schlusswort der Talkrunde hatte Mutter Kerstin Dornseifer: „Als Mutter ist die Begleitung nach dem Tod meines Kindes sehr wertvoll. Es ist so gut, hier immer einen Ansprechpartner zu haben und ein offenes Ohr zu finden.“

Zum krönenden Abschluss fanden sich die Gäste vor dem Haus ein der Kinderhospizarbeit ein und empfingen Läufer Sebastian Vollmers mit einem Spalier aus wehenden grünen Bändern.  Angeführt wurde die Gruppe in leuchtend grünen T-Shirts von insgesamt rund 15 Läufern von einigen Kindern auf Fahrrädern. 

Im Rahmen seiner „Charity Challenge“ war Sebastian „Seppo“ Vollmers insgesamt 100 Tage lang jeden Tag 10,02 Kilometer zu Gunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Olpe gelaufen – insgesamt also 1002 Kilometer. Mit seinem außergewöhnlichen Engagement hat er insgesamt 3.500 Euro an Spenden gesammelt.  

 

Bildunterschriften (Foto-Copyright: Deutscher Kinderhospizverein (DKHV e.V.):

Charity Challenge: Die Charity Challenge von Läufer Sebastian Vollmers fand am Tag der Kinderhospizarbeit ihren krönenden Abschluss. 3.500 Euro Spenden kamen zusammen.

Talkrunde: In einer kleinen Talkrunde tauschten sich (v.l.) Regina Wagner, Leitung Inhalte und Entwicklung beim DKHV e.V., Kerstin Dornseifer, Mutter eines gestorbenen Kindes, Roland Penz, Leiter des Kinder- und Jugendhospizes Balthasar, Marcel Globisch, Vorstand des DKHV e.V., und Peter Weber, Bürgermeister der Stadt Olpe, zu aktuellen Themen der Kinder- und Jugendhospizarbeit aus. 

„Sicherstellung der Teilhabemöglichkeiten und mehr Anerkennung für pflegende Angehörige“

35 Jahre Deutscher Kinderhospizverein e.V. – Forderungen an die Politik zum Tag der Kinderhospizarbeit


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Olpe, 04.02.2025 – 1990 war in der Bundesrepublik Deutschland ein turbulentes Jahr. Das prägendste Ereignis war sicherlich die deutsche Wiedervereinigung, aber auch der Gewinn der Fußballweltmeisterschaft wird vielleicht noch in Erinnerung sein. Eine Bewegung, die vor 35 Jahren – noch – keine bundesweite Aufmerksamkeit auf sich zog, fand in der kleinen Stadt Olpe im südlichen Sauerland ihren Ausgangspunkt: Der Deutsche Kinderhospizverein (DKHV e.V.) wurde am 10. Februar 1990 von sechs Familien, deren Kinder lebensverkürzend erkrankt waren, gegründet.

„In den 35 Jahren Kinder- und Jugendhospizarbeit haben wir viel erreicht, aber es gibt gerade in der derzeitigen politischen Situation nach wie vor viel zu tun“, sagt Marcel Globisch, Vorstand des DKHV e.V.. „Dazu möchten wir den Tag der Kinderhospizarbeit, der jährlich am 10. Februar stattfindet, nutzen und Themen der Kinder- und Jugendhospizarbeit in der gesellschaftlichen Wahrnehmung verankern,“ ergänzt Petra Kiwitt, ebenfalls Vorstand des DKHV e.V.. „Wir wünschen uns sehr, dass viele Menschen dem Aufruf folgen und ihre Solidarität mit den Familien, deren Kinder lebensverkürzend erkrankt bzw. gestorben sind, bekunden.“

Nach aktueller Studienlage leben in Deutschland rund 100.000 junge Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen: „Die jungen Menschen haben häufig einen hohen Pflege– bzw. Assistenzbedarf, um ihr alltägliches Leben bewältigen zu können“, so Marcel Globisch. Dazu bedarf es ausreichend qualifizierter Fachkräfte: Gute und verlässliche Pflege ist notwendig, um alltägliche Dinge, wie den Schulbesuch, sich mit Freunden zu treffen oder ein Konzert zu besuchen, realisieren zu können. Fallen Fachkräfte aus, ist Teilhabe am Leben nur dann möglich, wenn Eltern die Pflege oder Assistenz übernehmen. Familien, deren Kinder lebensverkürzend erkrankt sind, sehen sich oft als Bittsteller. Sie müssen dafür kämpfen, dass ihr Kind an einer Klassenfahrt teilnehmen kann, sie streiten sich mit Kostenträgern über dringend benötigte Hilfsmittel oder andere Leistungen, die ihnen zustehen. „Das ist nicht hinnehmbar“, unterstreicht Marcel Globisch. „Wir fordern zum einen die Sicherstellung der Teilhabemöglichkeiten für die jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und zum anderen eine bessere Anerkennung der pflegenden Angehörigen, die Unglaubliches leisten.“ 

Die besonders gravierenden Unterstützungsbedarfe und Inklusionshürden sind sowohl in der vom BMAS beauftragten Studie vom November 2022, die sich mit den Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung beschäftigt, als auch in einer im Jahre 2023 von der Humboldt-Universität in Berlin durchgeführten Studie von Prof. Dr. Sven Jennessen belegt.

Der DKHV e.V. wird, wie bereits 2021, den demokratischen Parteien anlässlich der Bundestagswahl erneut einen Forderungskatalog mit konkreten Maßnahmen vorlegen. „Als bundesweit anerkannte Fachorganisation möchten wir die Chance nutzen, unsere Erwartungen zu erläutern, damit die dringend notwendigen Verbesserungen zum Wohle der Familien in den Koalitionsvertrag einfließen“, so Marcel Globisch abschließend.

Im Jahr 1990 bot der Deutsche Kinderhospizverein erstmalig in Deutschland ein Forum, in dem sich Betroffene in ähnlicher Lebenslage austauschen und stärken konnten. Es entstand eine bis heute bestehende Bewegung, aus der in Kooperation mit der GFO (Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe) das erste stationäre Kinderhospiz Deutschlands entstand, das 1998 in Olpe eröffnet wurde (Kinderhospiz Balthasar, heute in Trägerschaft der GFO). Weitere Meilensteine in der Geschichte des Vereins waren die Eröffnung des ersten ambulanten Kinderhospizdienstes im Kreis Unna 2004, die Gründung der Deutschen Kinderhospizakademie sowie das erste Kinderhospizforum 2005, die bis heute größte europäische Fachtagung der Kinder- und Jugendhospizarbeit.

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