Das Ehrenamt ist die tragende Säule der Kinder- und Jugendhospizarbeit, absolut unverzichtbar und damit essenziell in der Begleitung betroffener Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener und deren Familien. Wie vielseitig das Ehrenamt bei uns im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Rheinbach ist, zeigt die gemeinsame Verschönerungsaktion unserer neuen Diensträumlichkeiten.
Am vergangenen Wochenende trafen sich Ehrenamtliche des AKHD Rheinbach, um den "Bilderbaum" unseres Dienstes zusammen zu gestalten. Welcher Baum es werden würde, war uns allen klar: natürlich ein Ginkgobaum - ein Symbol der Hoffnung, der Freundschaft und der Anpassungsfähigkeit. Ein Baum, der bis zu 40 Meter hoch und mehr als 1.000 Jahre alt werden kann. Ein Baum, der eine Brückenpflanze ist, weder Nadel- noch Laubbaum. Ein Baum, der als Urvater aller Bäume gilt. Ein Baum, dessen zweigeteilte Fächerblätter als Sinnbild der Freundschaft gelten.
Ein Ginkgobaum wurde 2015 von Eltern aus der Gründungszeit des Deutschen Kinderhospizverein e.V. als Zeichen der Erinnerung an die verstorbenen Kinder am Stammsitz Olpe gepflanzt. Umrahmt wird er von einem bronzenen Kunstwerk des Hamburger Künstlers Piet Morgenbrodt: Kunstwerk und Baum bilden jetzt eine Symbiose und verbinden sich zu einer Erinnerungsstätte.
Kaum ein Symbol steht also so sehr für die Arbeit des Deutschen Kinderhospizverein (DKHV e.V.) wie das Ginkgoblatt. Wir sind glücklich, dass nun unser eigener Ginkgobaum unsere Räume schmückt und freuen uns darüber hinaus sehr über die schönen und kreativen gemeinsamen Stunden.