Stiftergemeinschaft der Sparkasse Vest spendet für den AKHD Kreis Recklinghausen

Die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Vest Recklinghausen setzt erneut ein starkes Zeichen für gesellschaftliches Engagement in der Region: Im Willen eines Stifters, der anonym bleiben möchte, konnte jetzt eine Spende in Höhe von 9.000 Euro an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Kreis Recklinghausen ausgeschüttet werden.
Die Abbildung zeigt eine Gruppe von fünf Personen, die zusammenstehen und symbolisch einen Scheck über 1.000 Euro präsentieren. Eine Person hält ein grünes Herzschild mit der Aufschrift „Danke!“ in der Hand. Im Hintergrund sind ein Banner und eine Regenbogenmalerei zu sehen.
Foto (v.l.): Dr. Michael Stephan Kornau, Alexandra Rose, Christiane Heller, Sandra Westhoff, Dirk van Buer

Die Stiftergemeinschaft wurde im Jahr 2011 gegründet und bietet ihren Stifterinnen und Stiftern einen verlässlichen Rahmen für vielfältige Stiftungsanliegen. Mit einem Gesamtvermögen von über zehn Millionen Euro und dessen Erträgen können Jahr für Jahr zahlreiche förderwürdige Projekte und Initiativen unterstützt werden.

„Die Stifterinnen und Stifter bündeln in der Stiftergemeinschaft ihre Kräfte, sodass die Mittel wirkungsvoll eingesetzt werden können und gleichzeitig der Verwaltungsaufwand für jeden Einzelnen auf ein Minimum reduziert bleibt“, erklärt Dirk van Buer, Stiftungsmanager der Sparkasse Vest Recklinghausen. Bereits ab einem Kapital von 25.000 Euro können Bürgerinnen und Bürger eine Stiftung mit eigenem Stiftungszweck unter dem Dach der Gemeinschaft gründen. Von der Idee bis zur laufenden Verwaltung übernehmen die Fachleute der Sparkasse die organisatorische Arbeit im Hintergrund.

„Viele sind überzeugt, dass ihr Kapital oder ihr Wissen nicht ausreicht, um eine Stiftung zu gründen. Aber Fakt ist: Durch das Konzept der Stiftergemeinschaft zählt vor allem der Wille, nachhaltig Gutes tun zu wollen – auch über den eigenen Tod hinaus“, so van Buer weiter.

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Kreis Recklinghausen begleitet aktuell 37 Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen. 55 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Familien regelmäßig und verlässlich im Alltag.

„Ein Großteil unserer Arbeit kann nur aufgrund von Spenden finanziert werden. Daher sind wir dankbar über diese Unterstützung aus der Stiftergemeinschaft“, betont Sandra Westhoff, Koordinatorin des Dienstes. Spenden ermöglichen unter anderem Geschwisterprojekte, Trauergruppen für Mütter, Familienausflüge sowie Abschiedsrituale bei Beisetzungen. Auch Fortbildungen und Supervisionen für die Ehrenamtlichen werden auf diese Weise finanziert.

Auch für die Stiftergemeinschaft ist die persönliche Nähe zu den geförderten Projekten von großer Bedeutung. „Für uns ist es jedes Mal beeindruckend, uns vor Ort ein Bild von der Arbeit der Institutionen machen zu können, in die die Gelder fließen. Nur so können wir unseren Stiftern die Förderprojekte ans Herz legen. Gleichzeitig bauen wir unser Netzwerk aus und können Spendenempfänger untereinander vernetzen, um die Arbeit nachhaltiger zu gestalten“, erklärt Generationenmanager Dr. Michael Stephan Kornau.

Mit der aktuellen Spende wird einmal mehr deutlich, wie wirkungsvoll gemeinschaftliches Engagement in der Region sein kann – und wie viel es für betroffene Familien bedeutet.

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