Trauerangebot für verwaiste Eltern
Töpfern für die Seele
(jh) Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg bietet auch 2026 verschiedene offene Angebote für trauernde Eltern an. Dabei ist den Verantwortlichen wichtig, dass es sich um ein niedrigschwelliges Angebot handelt, bei dem keine besonderen Kenntnisse vorhanden sein müssen.
Bereits Ende Januar findet das erste Angebot statt: Töpfern für die Seele. „Wir werden gemeinsam mit den Teilnehmenden in einer Töpferwerkstatt Werkstücke gestalten.
„Das Ideen spinnen und dann die gemeinsame Umsetzung kann regulierend für das Nervensystem wirken, welches in Ausnahmesituationen wie Trauer immer auf Anspannung läuft,“ so Jenniffer Hartmann, Koordinationsfachkraft und ausgebildete Trauerbegleiterin und weiter „an diesem Abend wollen wir eine kleine Auszeit schaffen.“ Die Trauer um das verstorbene Kind kann zum Thema werden, muss aber nicht – sicher ist: alle Anwesenden Personen haben ein oder mehrere Kinder zu betrauern.
Termin: 29.01.2026, ab 18:30 Uhr in der Töpferwerkstatt Ton in Ton in Miltenberg
Die Teilnahme ist kostenfrei (der AKHD finanziert das Angebot aus Spenden) um Anmeldung wird gebeten, da die Anzahl der Plätze limitiert sind.
Die weiteren Angebote 2026 sind:
- Trauerspaziergang „Gemeinsam auf dem Weg“ am Samstag, 13.06.2026 ab 14:00 Uhr. Der Ort und die Wegstrecke werden noch bekannt gegeben.
- Trauerevent „Trauer in jungen Jahren“ am Freitag, 03.07.2026 ab 18:00 Uhr. Dieses Angebot richtet sich speziell an die trauernden Geschwister. Der Ort wird noch bekannt gegeben
- Trauerspaziergang „Gemeinsam auf dem Weg“ am Samstag, 24.10.2026 ab 14:00 Uhr. Der Ort und die Wegstrecke werden noch bekannt gegeben.
- Gedenkfeier für alle verstorbenen Kinder zum Worldwide Candlelighting 2026 am 13.12.2026 ab 18 Uhr im Schloßpark Kleinheubach
Veranstaltet werden die Angebote von einem Team aus Haupt- und ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Miltenberg.
Wenn Sie dieses Angebot gerne unterstützen wollen, dann freuen wir uns über Spenden, denn Trauerangebote werden durch keine öffentlichen Mittel refinanziert.