Ängste und Bedürfnisse junger Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihrer Familien sensibel wahrnehmen und begleiten
Die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung ist eine besondere Aufgabe. Begegnungen können oft von intensiven Gefühlen geprägt sein – Ängste, Unsicherheiten und Belastungen gehören sowohl für die betroffenen Familien als auch für die Ehrenamtlichen dazu.
Um unsere Ehrenamtlichen in diesen Situationen gezielt zu unterstützen, fand ein große Fortbildung zum Thema „Ängste in der palliativen Begleitung“ statt. Unter der Leitung von Markus Lotz setzten sich die Teilnehmenden mit den emotionalen Dynamiken auseinander, die in der Begleitung entstehen können, und entwickelten ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der Familien.
Im Mittelpunkt standen praxisnahe Impulse für den Alltag: Wie kann ich Ängste erkennen? Wie gehe ich einfühlsam darauf ein? Und wie bleibe ich auch in herausfordernden Momenten sprachfähig und präsent? Neben fachlichem Input bot die Fortbildung Raum für Austausch, Reflexion und persönliche Fragen.
Solche Qualifizierungsangebote sind ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Sie stärken unsere Ehrenamtlichen darin, Familien sicher und empathisch zu begleiten – und tragen gleichzeitig dazu bei, die eigene Stabilität und Sicherheit im Ehrenamt zu fördern.
Ein besonderer Dank gilt dem Lions Club Frankfurt-Palmengarten, der diese Fortbildung durch seine Unterstützung ermöglicht hat.