Eine Studentin mit Hang zur KI, deren Freund bei der Bundeswehr ist - da sind Ethik-Diskussionen bereits vorprogrammiert. Und so berichtete es Luise auch, die durch die Welt der KI im Deutschen Museum Bonn führte.
Dilemmata beim autonomen Fahren, wenn ein Unfall unvermeidbar ist, muss der Mensch vorweg bedenken. Und auch, dass die KI nicht unfehlbar ist: Wir sahen Pferde, die als Dalmatiner erkannt wurden. Aber auch Roboterhunde, die weder bellen noch beißen, aber Pfötchen geben und auf zwei Beinen laufen konnten. Die Roboterdame Ameca kann - je nach aktiviertem Profil (sprich: KI-Modell) - sehr freundlich oder herablassend sein. Im letzteren Fall ist die Weltherrschaft der Katzen, die dem Menschen ohnehin völlig überlegen sind, nicht mehr weit.
Durch KI manipulierte Fotos sind mittlerweile so weit verbreitet, dass man sich häufig fragt, was denn noch echt ist. Unsere Reise in die Steinzeit war es jedenfalls genauso wenig wie unsere Wikinger-Versammlung.